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| download pdf: Emissionsgradtabelle (Englisch, 44 KB) |
IMPAC-Pyrometer können zur Messung von Temperaturen zwischen -50 und 4000°C eingesetzt werden. Die Wahl des Temperaturbereichs hängt von der benötigten Anwendung ab.
Das Material des Messobjektes bestimmt die Auswahl des Pyrometers mit dem optimalen Spektralbereich für die jeweilige Anwendung. Die Wahl des richtigen Spektralbereichs spielt daher eine wesentliche Rolle.
Typische Spektralbereiche sind:
| 0,8 ... 1,1 µm: | Messung von Glasschmelze, Metallen, Keramik (ab 600°C) |
| 1,45 ... 1,8 µm: | Messung von Metallen, Keramik (ab 250°C) |
| 2,0 ... 2,8 µm: | Messung von Metallen (ab 75°C) |
| 3 ... 5 µm | Messung von Metallen, Keramik (ab 5°C) |
| 3,43 µm | Messung von PE- und PP-Folien (ab 50°C) |
| 3,9 µm | Messung durch Verbrennungsgase (ab 75°C) |
| 5,14 µm: | Messung von Glasoberflächen (ab 100°C) |
| 8 ... 14 µm: | Messung nichtmetallischer Oberflächen und beschichteter Metalle (ab -40°C) |
Unter dem Emissionsgrad versteht man das Verhältnis der abgestrahlten Leistung eines beliebigen Körpers zur abgestrahlten Leistung eines Schwarzen Strahlers gleicher Temperatur. Der Emissionsgrad ist materialabhängig. Außerdem kann er sich für bestimmte Materialien mit der Wellenlänge, der Temperatur oder anderen physikalischen Größen ändern.
Der Emissionsgrad eines Objektes ist die wichtigste Größe, um die Temperatur des Objektes berührungslos exakt bestimmen zu können. Will man die wahre Temperatur der Oberfläche eines Messobjektes mit einem Pyrometer messen, so muss der Emissionsgrad des Messobjektes bekannt sein und am Pyrometer eingestellt werden.
Da der Emissionsgrad eines Materials von vielen Einflüssen abhängt (z.B. Wellenlänge, Temperatur, etc.), lässt er sich nicht für jede Applikation zu 100% im Vorfeld festlegen.
Eine Tabelle mit typischen Emissionsgraden verschiedener Materialien finden Sie hier! (Englisch, 44 KB)
Die Größe des Messobjektes bestimmt das benötigte Messfeld des Pyrometers. Das Messobjekt muss mindestens gleich oder größer als das Messfeld des Pyrometers sein, um eine korrekte Temperaturmessung zu gewährleisten. Die Messfelder sind abhängig vom Pyrometertyp und der Messentfernung, sie lassen sich mit Hilfe des Distanzverhältnisses berechnen: Distanzverhältnis = Messabstand / Messfelddurchmesser (240 : 1 bedeutet z.B.: im Abstand von 1200 mm ist der Messfelddurchmesser 5 mm).
Beispiel:

Die Einstellzeit ist die Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt einer sprunghaften Änderung des Wertes der Messtemperatur und dem Zeitpunkt von dem ab der Messwert des Pyrometers innerhalb vorgegebener Grenzen bleibt.
Visiereinrichtungen:Um das Pyrometer optimal auf das Messobjekt auszurichten,gibt es unterschiedliche Visiereinrichtungen: - LED-Pilotlicht |
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Die Pyrometer können zum leichteren Ausrichten auf das Messobjekt mit einem Laserpilotlicht ausgestattet sein. Dieses strahlt ein sichtbares rotes Licht mit einer Wellenlänge zwischen 630 und 680 nm aus und hat eine maximale Leistung von unter 1 mW. Der Laser ist eingestuft als Produkt der Laserklasse 2.
IMPAC-Pyrometer sind konzipiert für den rauen Einsatz in der Industrie. Die Gehäuse der stationären Pyrometer sind in der Regel aus Edelstahl oder Aluminium-Druckguss. Sie besitzen die Schutzklasse IP65. Die Gehäuse der tragbaren Geräte sind aus robustem Kunststoff hergestellt.
Zur Auswahl stehen:
- Kompaktpyrometer mit integrierter Optik
- Pyrometer mit Lichleiter (LO)
- Handgeräte
Die Pyrometer sind mit unterschiedlichen Messausgängen ausgestattet. Es stehen verschiedene Analogausgänge und digitale Schnittstellen zur Verfügung. Bei den meisten Pyrometern lassen sich die Messausgänge umschalten, bei dem IN 3000 muss ein Ausgang bei der Bestellung gewählt werden.
- Analogausgang 0 ... 20 mA oder 4 ... 20 mA
- Analogausgang 10 mV/°C
- Analogausgang 0 ... 5 V
- Analogausgang Thermoelement Typ J oder K
- Digitale Schnittstelle RS232 oder RS485
- Profibus-DP